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Chöre

Domchor

Wer singt mit im Domchor?

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Im Bamberger Kaiserdom, einer der bedeutendsten Bischofskirchen der Welt, spielte die Musik stets eine herausragende Rolle. Im Jahr 1192 gründete Bischof Otto den ersten Domchor. Der heutige Bamberger Domchor ist - wie die Regensburger Domspatzen oder der Tölzer Knabenchor - ein Knabenchor im klassischen Sinn:

Baß- und Tenorstimme übernehmen junge Männer. Die vornehmste Aufgabe des Domchores besteht in der Mitgestaltung der feierlichen Gottesdienste in der Bischofskirche. Höhepunkte sind die Messen an den hohen Festen des Kirchenjahres, an denen der Domchor gemeinsam mit Musikern der Bamberger Symphoniker das große Repertoire der Kirchenmusik zum Erklingen bringt.

Gleichzeitig engagiert sich der Chor im konzertanten Bereich weit über den fränkischen Raum hinaus. Die alljährlichen großen Reisen ins In- und Ausland (z.B. England, Belgien, Italien, USA, Frankreich, Ungarn) sind der verdiente Lohn für den Dienst im Dom.

Zur Zeit singen ca. 80 Buben und Männer im Domchor. Weitere 30 Jungen bereiten sich auf das Mitsingen bei den Großen vor. Seit 1995 wird der Bamberger Domchor von Domkapellmeister Werner Pees geleitet.

Der Domchor beim Pontifikalamt am Ostersonntag 2011
Der Domchor beim Pontifikalamt am Ostersonntag 2011
Wie wird man Domchorsänger ?

Freude am Singen und Interesse an der Gemeinschaft mit gleichaltrigen Buben genügen fürs erste. Das weitere besorgt eine gediegene musikalische und stimmliche Ausbildung in den Chorproben und bei der Einzelstimmbildung, durch zwei erfahrene Gesangspädagoginnen und eine Logopädin.  Nach der ein- bis zweijährigen Vorbereitungsphase werden die jungen Sänger in den Domchor aufgenommen.

Singen als Freizeitgestaltung

Domchorsänger sehen ihren Dienst auch als eine sinnnvolle Art der Freizeitgestaltung. Das gemeinsame Spiel vor und nach den Chorproben gehört ebenso zum Freizeitprogramm wie die jährliche Chorfreizeit an einem Wochenende oder in den Ferien. Seit vielen Jahren stehen unseren Sängern zu bestimmten Zeiten die Einrichtungen des Studienseminars „Aufseesianum“ (Sportplätze, Hallen- und Freibad, Tischtennisraum etc.) zur Verfügung.